Deutschland / Allemagne / Duitsland Schweiz / La Suisse / Zwitserland Österreich / L'Autriche / Oostenrijk Frankreich / La France / Frankrijk Niederlande / Les Pays-Bas / Nederland
SGS ISOInterspiro
















 



Firmengeschichte

INTERSPIRO gehörte zu Beginn seines Bestehens zu AGA - einem multinationalen Industrieunternehmen, das 1904 von dem schwedischen Nobelpreisträger Gustaf Dalén gegründet worden war. AGA erweiterte sein Angebot bereits frühzeitig von nautischen Instrumenten und Gasen auf eine breite Palette an Kernprodukten, so beispielsweise gassparende Regler für die von AGA betriebenen Leuchttürme. Diese wurden nachfolgend auch in medizinischen Geräten und für den Atemschutz eingesetzt.

In der zweiten Hälfte der 1940er Jahre war die Atemschutzausrüstung für Feuerwehren und Taucher zu einer anerkannten Produktpalette geworden. Ausgehend von der hochentwickelten Technik bei AGA wurden viele bahnbrechende Innovationen eingeführt.

Im Jahr 1974 wurde AGA Spiro als Teil des von AGA betriebenen Geschäftsbereichs Medizin gegründet. 1983 konzentrierte sich AGA auf das Kerngeschäft, AGA Spiro wurde zu INTERSPIRO und verließ AGA. Interspiro verzeichnete im Laufe der Jahre ein konstantes Wachstum, wobei es vor allem darum ging, zuerst eine gute Serviceorganisation und Produktkompetenz zu schaffen und erst dann in neue Märkte vorzustoßen. Im Jahr 1979 wurden die Gesellschaften in Deutschland und Österreich gegründet, gefolgt von Großbritannien 1983 und kurz darauf von Unternehmen in den Niederlanden und der Schweiz. 1985 gründete INTERSPIRO eine Gesellschaft in den USA, 2002 ließ man sich in Malaysia nieder, um von dort aus das Geschäft im asiatisch-pazifischen Raum zu steuern.

INTERSPIRO nahm bei der Entwicklung von Atemschutzausrüstung stets eine Vorreiterrolle ein. In enger Zusammenarbeit mit der schwedischen Luftwaffe entwickelte das Unternehmen das erste kombinierte System aus Anti-g-Anzug und Sauerstoffatemgerät. Dieses kam zum Einsatz im Jagdflugzeug Saab 35 Draken und im Mehrzweckjäger Saab 37 Viggen.

Bei der Entwicklung der Atemschutzausrüstung verfolgt INTERSPIRO das Ziel, alle Kundenbedürfnisse hinsichtlich Sicherheit, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Qualität optimal zu erfüllen. Unsere Kunden arbeiten in anspruchsvollen Bereichen und unter extremen Einsatzbedingungen. Das Lebenserhaltungssystem muss diesen Verhältnissen gerecht werden, so dass sich der Träger auf seine eigentliche Arbeitsaufgabe konzentrieren kann. Mit dieser Unternehmensphilosophie entwickelte INTERSPIRO zahlreiche bahnbrechende Lösungen, die die Arbeitsbedingungen unserer Kunden erheblich verbessert haben.

 Technische Meilensteine:


1948 Atemventil mit Ein- und Ausatmung in ein und derselben Membran
Im Ventil herrscht überall identischer Druck. Durch die Reduzierung von Druckunterschieden wird das Atmen erleichtert.

1958 Hydrostatischer Gewichtsausgleich des Atembalgs
Durch hydrostatischen Ausgleich wird der Druckunterschied zwischen Lunge und Atembalg beseitigt.

1961 Überdruck
Auf Grundlage der bei der Entwicklung des für Jagdflugzeuge konzipierten Atemgeräts Aviatic gewonnenen Erkenntnisse und nach weiteren mehrjährigen physiologischen Studien entwickelt INTERSPIRO das erste Überdrucksystem. Heute ist dies weltweit Standard.

1963 Beschlagfreie Tauchmaske
Durch Spülung mit trockener Luft wird die Visierinnenseite beschlagfrei gehalten

1965 Einführung der 300-bar-Technik
Erhebliche Verlängerung der Einsatzdauer kleiner Sauerstoffflaschen. Durch Doppelflaschen mit gemeinsamem Ventil erzielt man Verbesserungen hinsichtlich Gewichtsverteilung und Belastung und damit eine Erleichterung für den Träger. Die längere Einsatzdauer führt auch zu erhöhter Sicherheit.

1969 Mechanisches Mischgas-Tauchgerät
Mit dem ACOC wird erstmals ein mechanisch gesteuertes Mischgas-Tauchgerät eingeführt.

1973 Integration von Sprechfunk
Zur Erhöhung der Sicherheit baut INTERSPIRO ein Funkgerät in den SCBA/BA ein. Heute ist dies in vielen Ländern vorgeschrieben.

1973 Reserve-Luftventil mit Warnfunktion
INTERSPIRO entwickelt ein Reserve-Luftventil mit Warnsignal vor dem vollständigen Schließen des Ventils.

1974 Schnellanschluss einer zusätzlichen Maske
Entwicklung einer zusätzlichen Überdruckmaske mit Gerät zur künstlichen Beatmung mit Schnellkupplung zum SCBA/BA für die Rettung/Versorgung von Verletzten.

1976 Mechanischer Nitroxmischer
Mit dem mechanischen Nitroxmischer von INTERSPIRO ist der Sauerstoffgehalt optimal steuerbar. Dies führt für den Taucher zu einer Optimierung des Partialdrucks der Atemgase.

1977 Belüftung gasdichter Anzüge
Komfort und Sicherheit für den Anwender können erheblich verbessert werden, als INTERSPIRO die Luft des SCBA/BA zur Belüftung gasdichter Anzüge einsetzt.

1981 Reserve-Luftventil mit automatischer Rückstellung
INTERSPIRO führt ein Reserve-Luftventil mit automatischer Rückstellung auf den Warnmodus ein.

1981 Aktivierung durch ersten Atemzug
Die automatische Aktivierung des Überdrucks bot sich als weitere Verbesserung an. Der durch den ersten Atemzug aktivierte Überdruck sorgt für Funktionssicherheit.

1982 Divator MK II
INTERSPIRO führt den Divator MK II mit Glas geringer Dicke und automatischer Aktivierung des Sicherheitsdrucks ein.

1991 Vollverbundflaschen
Nach mehrjähriger Entwicklung und gemeinsamen Tests mit ABB führt INTERSPIRO die erste Vollverbundflasche ein. Gewichtsreduzierung, bessere Gewichtsverteilung und Sicherheit waren die entscheidenden Faktoren bei der Entwicklung dieses Produkts. Diese überlegene Kombination führt zu einer enormen Verlängerung der Nutzungsdauer der Flasche. Gleichzeitig gewährt das Unternehmen eine lebenslange Garantie auf das Produkt.

1996 Computergesteuertes SCBA/BA: Spirotroniq
Mit der Einführung des Spirotroniq vollzieht INTERSPIRO einen weiteren bahnbrechenden Entwicklungsschritt. Ein Computer überwacht die technischen Funktionen, und bei jedem Öffnen des Flaschenventils wird ein Selbsttest durchgeführt. Gemäß der INTERSPIRO-Philosophie ist bei dem Gerät eine einfache Integration künftiger Weiterentwicklungen und Verbesserungen möglich.
2002 CBRN-Zulassung
Ein SCBA/BA von INTERSPIRO erhält als erstes Gerät der Welt eine CBRN-Zulassung durch das NIOSH. Die neuen NIOSH-Vorgaben für den Einsatz in Umgebungen mit ABC-Kampfstoffen werden vollständig eingehalten.

2003 Hochdruck-Schlauchtauchgerät
Mit dem DP1-Schlauchtauchgerät wird eine Versorgungsleitung eingeführt, die einen Hochdruckschlauch mit einer Signalleine kombiniert. Diese Verbindung führt im Vergleich zu vorherigen Systemen zu einer bedeutenden Gewichts- und Volumenreduzierung. Der Betreuer an der Oberfläche muss die Tauchtiefe nicht mehr überwachen.

2004 Tauchen mit auftriebsneutralen Verbundflaschen
INTERSPIRO erweitert den Anwendungsbereich für Verbundflaschen - nun können diese auch zum Tauchen eingesetzt werden. Durch ein flexibles Gewichtssystem läuft die Sauerstoffversorgung im Wasser auftriebsneutral ab.


Möchten Sie mehr über INTERSPIRO und unsere Produkte erfahren? Detaillierte Kontaktinformationen finden Sie im Bereich Kontakt. Sie können jedoch auch eine E-Mail an info@interspiro.de, info@interspiro.ch oder info@interspiro.at senden.